Bitte wählen Sie aus

vor 3 Tagen 9 Stunden

"Dann ist halt der Aufzug defekt." 🤷🏻‍♂️

Wenn es für mich doch nur so einfach wäre.

Als #Rollstuhlfahrer bedeutet ein defekter Aufzug für mich nicht einfach ein paar Minuten Verspätung oder einen kleinen Umweg.

Er kann bedeuten, dass meine komplette Reisekette zusammenbricht.

Eine Reisekette, die ich vorher detailliert geplant habe. Bei der ich geprüft habe, welche Bahnhöfe barrierefrei sind, welche Verbindungen funktionieren und wo ich Unterstützung beim Ein-, Aus- oder Umsteigen benötige.

Und dann reicht ein einziger defekter Aufzug.

Plötzlich muss ich unterwegs alles neu organisieren. Eine alternative Strecke finden. Prüfen, ob sie für mich überhaupt nutzbar ist. Benötigte Unterstützung neu anmelden und hoffen, dass kurzfristig Mitarbeitende zur Verfügung stehen.

Während andere einfach die Treppe nehmen und ihre Reise fortsetzen, stehe ich da und komme möglicherweise nicht weiter.

Das macht mich abhängig von funktionierender Infrastruktur, von Informationen und davon, dass kurzfristig Hilfe organisiert werden kann.

Und manchmal bedeutet es ganz konkret: Ich komme zu spät. Ich verpasse einen wichtigen Termin. Oder ich komme gar nicht erst dort an, wo ich hinmöchte.

Genau deshalb ärgert es mich, wenn ein defekter Aufzug als Kleinigkeit betrachtet wird.

Für mich ist er keine Kleinigkeit.

Er entscheidet im Zweifel darüber, ob ich meinen Alltag so gestalten kann, wie ich ihn geplant habe.

#Barrierefreiheit ist deshalb kein Komfort und kein "Extra".

Sie bedeutet für mich Freiheit, Verlässlichkeit und #Selbstbestimmung.

Und genau diese Selbstbestimmung darf nicht an einem defekten Aufzug enden.

#BarrierefreiReisen #Inklusion

mehr
vor 7 Tagen 11 Stunden

Heute ist der Welttag für psychische Gesundheit. 💚

Psychische Erkrankungen können jeden von uns treffen – unabhängig von Alter, Herkunft, Beruf oder Lebenssituation.

Umso wichtiger ist: Eine psychische Erkrankung darf niemals zu Ausgrenzung oder Stigmatisierung führen.

Inklusion bedeutet für mich, alle Menschen selbstverständlich mitzudenken. Dazu gehören ausdrücklich auch Menschen mit psychischen Erkrankungen. Sie brauchen Unterstützung, Verständnis und vor allem die gleichen Chancen auf Teilhabe an unserer Gesellschaft.

Psychische Gesundheit gehört zur Inklusion. Und Inklusion bedeutet: Niemanden zurückzulassen.

mehr
vor 10 Tagen 3 Stunden

Heute Gedenken wir dem barbarischen Überfall der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023.

#niewieder #standwithisrael

mehr
vor 21 Tagen 8 Stunden

Rückblick auf unsere Mitgliederversammlung des @netzwerkmmb.

Wir haben einen neuen Vorstand gewählt und über unsere Themen für die Landtagswahl im kommenden Jahr beraten.

Lasst uns gemeinsam mehr Inklusion wagen!

#cdunrw #netzwerkmmb #inklusion

mehr
vor 22 Tagen 2 Stunden

Wow… viele Dank für das Vertrauen!

Ich freue mich über die einstimmige Wiederwahl als Landesvorsitzender des @netzwerkmmb.

Das Ergebnis ist ein großer Ansporn für die Arbeit in den kommenden Jahren.

Lasst uns gemeinsam mehr Inklusion wagen.

#cdunrw #netzwerkmmb #inklusion

mehr
vor 23 Tagen 3 Stunden

Heute tagte der Inklusionsbeirat der Stadt Essen. Die Tagesordnung zeigt einmal mehr: Inklusion ist eine Querschnittsaufgabe und betrifft nahezu alle Bereiche unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. (RatsInformationsSystem Essen⁠)

Beraten wird unter anderem über selbstbestimmte Pflege, die Frühen Hilfen, den Schutz vor sexualisierter Gewalt, die Arbeit der Verfahrenslotsinnen und Verfahrenslotsen, den Kinderschutz, Fragen von Alter und Pflege sowie die Einführung eines städtischen Inklusionspreises. Besonders begrüße ich, dass die wesentlichen Unterlagen auch in Leichter Sprache zur Verfügung stehen. (RatsInformationsSystem Essen⁠)

Für mich ist dabei entscheidend: Inklusion darf nicht nur ein politisches Ziel auf dem Papier sein. Sie muss im Alltag ankommen – bei Kindern und Familien, in Bildung und Arbeit, beim Wohnen, in der Pflege, im Sport und überall dort, wo Menschen selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben wollen.

Der geplante Inklusionspreis kann dazu beitragen, gute Beispiele sichtbar zu machen. Gleichzeitig zeigen etwa die Berichte der Verfahrenslotsen, wie wichtig funktionierende Beratung, verlässliche Zuständigkeiten und möglichst reibungslose Übergänge zwischen verschiedenen Hilfesystemen sind.

Inklusion entscheidet sich vor Ort. Deshalb müssen wir Barrieren weiter abbauen, Teilhabe ermöglichen und den Menschen zuhören, die von unseren Entscheidungen unmittelbar betroffen sind.

#Essen #Inklusion #Teilhabe #Barrierefreiheit Inklusionsbeirat

mehr